Winterapfel-Törtchen

Der perfekte Kuchen zur Weihnachtszeit!

Winterapfel-Törtchen Rezept mit feiner Zimtcreme und karamellisierten Pekannüssen | apple cinnamon Christmas cake | © monsieurmuffin.de

Werbung. Mit diesem Winterapfel-Törtchen starten wir in den Dezember. Mit seiner feinen Zimtcreme und den fruchtigen Äpfel eignet sich das Törtchen nicht nur als Highlight zu den Advents-Sonntagen. Auch an Weihnachten ist dies Winterapfel-Törtchen mit seiner Geheimzutat, die karamellisierten Pekannüsse, die perfekte Festtags-Leckerei. Und das Beste ist, das er sich ganz entspannt 1-2 Tage vorher vorbereiten lässt. 

Winterapfel-Törtchen Rezept mit feiner Zimtcreme und karamellisierten Pekannüssen | apple cinnamon Christmas cake | © monsieurmuffin.de

Und schwups schon ist es Dezember. Wie schnell das Jahr vorbeigezogen ist. Ich erinnere mich an viele schöne und vor allem leckere Kuchen des Monats, wie den Zwetschgen-Cheesecake oder den Schoko-Birnenkuchen. Und wie sollte es anders sein, beenden wir unsere Kooperation mit 1000 gute Gründe für Obst und Gemüse für dieses Jahr mit einem fulminanten Wintertörtchen. Welche Frucht eignet sich da besser als der Apfel, der in unseren Kuchen des Monats Dezember gehüpft ist. Und wie jeden Monat erzähle ich euch heute natürlich auch wieder jede Menge

Winterapfel-Törtchen Rezept mit feiner Zimtcreme und karamellisierten Pekannüssen | apple cinnamon Christmas cake | © monsieurmuffin.de

Wissenswertes rund um den Apfel!

Fangen wir ganz am Anfang an!
Wie verführerisch ein Apfel sein kann, wussten schon Adam und Eva. Und bis heute haben Äpfel ihre anziehende Wirkung nicht verloren. Mit rund 25 kg, die jeder Deutsche durchschnittlich im Jahr genießt, ist der Apfel damit das mit Abstand beliebteste Obst. 2020 wurde knapp 1 Million Tonnen Äpfel in Deutschland geerntet.

Heimisches Obst? Nicht wirklich.
Ursprünglich kommt der Apfel aus Zentral- und Westasien. Mittlerweile ist die Anbaufläche für Äpfel in Deutschland rund 34.000 Hektar groß und damit fast so groß wie Mallorca!

Apfel ist nicht gleich Apfel.
Der Apfel gehört zur Familie der Rosengewächse. Die Pflanzengattung umfasst rund 50 verschiedene Arten. Die weltweit bekannteste und meistverbreitete Art ist der Kulturapfel. Weltweit gibt es über 30.000 verschiedene Apfelsorten, 2000 davon allein in Deutschland. Die sich in Farbe, Form, Bissfestigkeit, Geschmack, Herkunft und Erntezeit voneinander unterscheiden. Die bekanntesten Sorten sind Elstar, Jonagold, Golden Delicious oder Braeburn.

Durch alle Jahrezeiten.
Die Haupterntezeit erstreckt sich von September bis November. Sommeräpfel werden sogar bereits ab Ende Juli geerntet. Herbstsorten wie Elstar lassen sich sofort genießen oder auch bis in den Winter hinein lagern.

Winteräpfel wie Boskoop oder Cox Orange sind typische Lageräpfel. Diese werden im Oktober/November geerntet und erreichen ihren vollen Genuss erst mehrere Wochen oder Monate nach der Ernte. 

An apple a day …
Für seinen gesunden Ruf ist der Apfel bekannt und das haben auch Studien weltweit immer wieder bestätigt. Das Kernobst steckt voller Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe, wertvolle Mineralien wie Magnesium, Calcium und Eisen. Insgesamt enthält ein Apfel rund 30 verschiedene Vitamine. Und wusstet ihr, das rote Äpfel doppelt so viel Vitamin C wie Äpfel mit grüner Schale enthalten? Die enthaltenen Ballaststoffe sorgen für ein langes Sättigungsgefühl.

Da sich bis zu 70% der Nährstoffe des Apfels in und direkt unter der Schale befinden sollte man sie am besten nicht schälen. Mit seinem hohen Wasseranteil von 85 Prozent hat der Apfel nicht nur eine erfrischende Wirkung, mit seinen 52 kcal pro 100 g ist er auch ein kalorienarmer Snack.

Saure Äpfel haben am meisten Zucker
Der Geschmack eines Apfels ist kein Indikator für den Zuckergehalt. Ein Apfel enthält im Durchschnitt etwa 10 g Zucker pro 100 g. Egal ob süß oder säuerlich. Granny Smith enthalten zwar deutlich mehr Säure, dafür aber nicht weniger Zucker. 

Der beste Backapfel
Da sind sich Profis einig, zum Backen sollte man am besten säuerliche Apfelsorten, wie den Boskoop, verwenden. Roh eher ein saurer Geselle, entfaltet er beim Backen aber sein volles Aroma. Und noch eine weitere Eigenschaft muss der Backapfel mitbringen: seine Konsistenz. Möglichst fest und bitte nicht zuviel Flüssigkeit abgeben. Und das Fruchtfleisch muss beim Backen der Hitze standhalten ohne auseinanderzufallen. Neben Boskoop eignen sich hierfür besonders Cox Orange, Elstar oder Jonagold.

Genuss das ganze Jahr!
Da Äpfel sehr gut gelagert werden können bekommt man sie das ganze Jahr über. Bei Zimmtertemperatur halten sich Äpfel mehrere Tage. Sie reifen allerdings nach und werden nicht nur süßer sondern auch mehlig oder runzelig. Daher am besten an einem kühlen und dunklen Ort lagern. Das Gemüsefach des Kühlschranks ist dafür ideal. Bei größeren Mengen ist der Keller ideal. Hier noch ein kleiner Tipp meiner Oma: die Äpfel im Keller immer auf Zeitungspapier mit etwas Abstand zueinander lagern. 

Winterapfel-Törtchen Rezept mit feiner Zimtcreme und karamellisierten Pekannüssen | apple cinnamon Christmas cake | © monsieurmuffin.de

Nun aber noch ein paar Worte zu unserem Winterapfel-Törtchen. Die Kombination aus fluffigen Biskuitböden mit feiner Apfel-Fruchtnote und der leichten Zimtcreme ist schon himmlisch. Aber das i-Tüpfelchen setzen die karamellisierten Pekannüsse, die dem Törtchen eine feine crunchige Note verleihen. Garniert mit ein paar Zimtsternen und Rosmarinzweigen entsteht ein hübsches Weihnachts-Törtchen, das jeden verzaubern wird. Optisch sowie geschmacklich.  

Ich wünsche euch einen zauberhaften Dezember

eure Jenni

Winterapfel-Törtchen Rezept mit feiner Zimtcreme und karamellisierten Pekannüssen | apple cinnamon Christmas cake | © monsieurmuffin.de

Winterapfel-Törtchen Rezept mit feiner Zimtcreme und karamellisierten Pekannüssen | apple cinnamon Christmas cake | © monsieurmuffin.de

Winterapfel-Törtchen

Mit seiner feinen Zimtcreme, den fruchtigen Äpfeln und karamellisierten Pekannüsse, die perfekte Festtags-Leckerei.
5 (6 Bewertungen)
Portionen 10 Stück

Zutaten
  

Für das Apfelkompott:

  • 2 große Äpfel (entkernt: 300 g)
  • 30 g Zucker

Für das Frosting:

  • 250 ml Milch
  • 1/2 Pkt. Vanillepudding-Pulver
  • 1 EL Zucker
  • 150 g weiche Butter
  • 20 g Puderzucker
  • 2 TL Zimt

Für die Böden:

  • 6 Eier
  • 150 g Zucker
  • 2 TL Vanille-Extrakt
  • 1 Prise Salz
  • 150 g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 100 g Butter

Für die karamellisierten Nüsse:

  • 60 g gehackte Pekan- oder Walnüsse
  • 2 EL Zucker

Zum Garnieren:

  • 3-4 kleine Zimtsterne
  • 3 Zweige Rosmarin
  • 2 EL karamellisierte Nüsse
Makes: 18cm round

Zubereitung
 

  • Die Milch mit dem Puddingpulver und Zucker nach Packungsanweisung zu einem Pudding kochen. In eine Schüssel füllen, mit Frischhaltefolie abdecken und abkühlen lassen.
  • Für das Kompott den Apfel schälen, entkernen und klein schneiden. Mit dem Zucker und etwas Wasser (ca. 100 ml) 10-15 Minuten köcheln lassen bis sie etwas weich geworden sind. Die Apfelstückchen zerdrücken und die Masse auskühlen lassen.
  • Hinweis: Den Teig in 2 Formen backen. Wenn ihr nur eine Form habt, könnt ihr ihn auch nacheinander backen, dann bitte die Teigmenge halbieren und jeweils frisch vor dem Backen zubereiten. Sprich 3 Eier, 75 g Zucker … Da der Teig vor dem Backen nicht lange stehen sollte.
  • Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Butter zerlassen und abkühlen lassen. Den Boden der 18er-Springformen mit Backpapier auslegen. Den Rand NICHT fetten! 
  • Die Eier trennen und das Eiweiß mit 80 g Zucker und einer Prise Salz nicht ganz steif schlagen. In einer neuen Schüssel das Eigelb mit dem restlichen Zucker und dem Vanilleextrakt 4 Minuten cremig aufschlagen. Den Eischnee vorsichtig unterheben. Mehl und Backpulver vermengen und auf die Ei-Zucker-Masse sieben. Locker unter die Masse heben. Die Butter hineinträufeln und ebenfalls ganz kurz unterheben. Alle „schweren“ Zutaten nur ganz eben unterheben, damit die Luftigkeit im Teig bewahrt bleibt.
  • Den Teig in die Springformen geben, glattstreichen und im vorgeheizten Ofen ca. 25-30 Minuten goldgelb backen. Stäbchenprobe nicht vergessen. 
  • Aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen, aus der Form lösen (den Rand ggf. mit Hilfe eines Messers lösen) und auf einem mit Backpapier belegtem Kuchenrost abkühlen lassen. Falls sich der Boden gewölbt hat, den Boden stürzen und auf die gewölbte Seite legen, damit sich dieser wieder begradigt.
  • Die Pekannüsse fein hacken und in einer Pfanne anrösten. Aus der Pfanne nehmen und den Zucker darin karamellisieren lassen, die Nüssen hinzufügen und verrühren. Auf einem Teller oder auf Backpapier auskühlen lassen. 
  • Die Butter für das Frosting cremig weiß aufschlagen. Puderzucker und Zimt hinzusieben und verrühren. Den Pudding esslöffelweise unterrühren.
  • Die Böden halbieren. Den ersten Boden mit etwas Creme bestreichen, darauf einen Teil des Apfelkompotts und Pekannüsse geben, den nächsten Boden oben auflegen und so fortführen bis der oberste Boden auf der Torte liegt. Nun das Winterapfel-Törtchen rundherum dünn mit Creme bestreichen. 
  • Bis zum Verzehr im Kühlschrank aufbewahren. Vor dem Servieren das Winterapfel-Törtchen mit Zimtsternen, Rosmarin und Nüssen garnieren.

Winterapfel-Törtchen Rezept mit feiner Zimtcreme und karamellisierten Pekannüssen | apple cinnamon Christmas cake | © monsieurmuffin.de

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Rezept-Bewertung:




7 Kommentare

6.12.2023 um 09:39 Uhr

Lena

5 Sterne
Lecker!

6.12.2023 um 12:23 Uhr

Alisa

5 Sterne
Letztes Jahr zu Weihnachten gebacken. So so lecker mit den karamelisierten Nüssen.

6.12.2023 um 20:54 Uhr

Carolin Hoche

5 Sterne
Ich liebe das Winterapfel Törtchen und werde es sicher an den Weihnachtstagen wieder machen, da es einfach so gut das letzte Mal ankam.
Aber sowohl der Blog als auch auf Insta sind die Rezepte so schon illustriert und ansprechend, dass ich am liebsten alles sofort ausprobieren mag.
Alles Liebe zum 10 Jährigen und dieser tolle Gewinn wäre der Knaller, da ich mit der Pebbled Palm schon so lange liebäugel. 🥰

17.12.2023 um 07:46 Uhr

Elena Bölle

Woow!! Und ich dachte noch dass die Zimtstern Muffins und der Spekultius Cheesecake mein Favorit sind – ich glaube das Rezept hier toppt es nochmal! Wahnsinnig tolle Rezepte! Danke fürs teilen 🙏

18.12.2023 um 07:23 Uhr

monsieurmuffin

Liebe Elena,

wie schön, das freut mich sehr.

Zuckersüße Grüße
Jenni

18.12.2023 um 20:47 Uhr

Claudia

Vielleicht habe ich es überlesen, aber für welche Springformgröße ist das Rezept?
Liebe Grüße

18.12.2023 um 20:49 Uhr

Claudia

Vielleicht habe ich es überlesen, aber für welche Springformgröße ist das Rezept?
Liebe Grüße

Korrigiere – ich habe es gefunden – 18 cm