Chocolate Drip Cake | Schokoladen Drip Cake Rezept | Schokoladenkuchen | © monsieurmuffin

Chocolate Drip Cake – das Törtchen für alle Schokomäulchen

Chocolate Drip Cake | Schokoladen Drip Cake Rezept | Schokoladenkuchen | © monsieurmuffin

Ihr Zuckerschnuten,

über Ostern habe ich mich das erste Mal an einen Chocolate Drip Cake gewagt. Und ich weiß gar nicht, warum ich mich bisher davor gescheut habe. Denn er schaut viel aufwändiger aus als er in Wirklichkeit gezaubert ist.

Der Chocolate Drip Cake war das Kommunions-Törtchen für meine kleine Nichte. Da ich ihn in kürzester Zeit zwischen Oster-Frühstück und -Kaffee zaubern wollte, musste für die Basis des Kuchens, ein gelingsicheres Schokokuchen-Rezept her. Inspiriert habe ich mich dazu bei Christian Hümbs Guglhupf-Rezept. Die meisten von euch kennen ihn wahrscheinlich aus der TV-Sendung “Das große Backen” und einem der besten Pâtissiers Deutschlands. Das musste ja nen Schokokuchen-Träumchen werden. Aber wer mich kennt, weiß das ich dann gern noch etwas abwandel und auf jeden Fall als erstes die Zuckermengen reduziere. Gerade wenn er noch eine Schokoglasur bekommt und von den Kindern aufgefuttert wird. Dabei fällt mir ein, ich muss euch noch unbedingt mein zuckerfreies Geburtstagstörtchen vom ersten Geburtstag unserer Miss Minimuffin verraten. Jetzt wird sie schon bald zwei und ich habe noch nicht mal das Törtchen vom ersten Geburtstag verbloggt. Oje, oje – die Zeit rast aber auch nur so.

Aber zurück zum Chocolate Drip Cake. Er ist wirklich total simpel zu backen und kann nach Herzenslust garniert werden. Ob opulent mit ganz viel Schokoladen-Deko oder etwas dezenter – wie bei mir – mit ein paar Macarons, Buttercreme-Verzierungen und Zuckerkugeln. Wer mag kann auch ein weißes Schokotörtchen daraus zaubern.

Das A&O beim Drip Cake ist, dass der Kuchen immer gut durchgekühlt sein muß, wenn ihr die Drip-Glasur draufgießt, denn erst dann entstehen diese tollen Tropfen. Wenn die Glasur noch zu flüssig und der Kuchen nicht durchgekühlt ist, laufen euch die Tropfen bis zum Boden. Da ich wenig Zeit hatte, habe ich ihn nach dem Auskühlen für 10 Minuten ins Eisfach gestellt. Wenn ihr längere Vorbereitungszeit habt, sollte er ein paar Stunden oder über Nacht im Kühlschrank durchkühlen. So, und nun verrate ich euch endlich das feine Rezept für den Chocolate Drip Cake mit dem ihr beim nächsten Geburtstag, Jubiläum, Muttertag oder Kaffeeklatsch so richtig auffahren könnt.

Habt einen zuckersüßen Sonntag

eure Jenni

Chocolate Drip Cake | Schokoladen Drip Cake Rezept | Schokoladenkuchen | © monsieurmuffin

Chocolate Drip Cake

Zutaten:

Für den Teig:
100 g Vollmilch-Schokolade
200 g Mehl
80 g Backkakao
1/2 Päckchen Backpulver
2 Eier
150 g Zucker
160 ml Erdnussöl (ersatzweise neutrales Öl)
125 g Crème double
120 ml Milch
1 TL Vanillearoma oder Mark von 1 Vanilleschote
abgeriebene Schale von 1/2 Bio-Zitrone
1 Prise Salz

Für die Schokoladenbuttercreme:
125 g weiche Butter
65 g geschmolzene Zartbitterkuvertüre

Für die Drip-Glasur:
50 g Zartbitterkuvertüre
25 g weiche Butter

Zum Garnieren:
Macarons
Goldperlen*
Schokolade
Goldpuder*

Zubereitung Teig:
Den Backofen auf 150 Grad vorheizen. Eine 20er-Springform fetten. Ich habe einen 16er-Tortenring mit Springformboden verwendet, damit der Kuchen höher wird.

Die Schokolade klein hacken und über einem Wasserbad schmelzen. Das Mehl mit dem Kakaopulver und Backpulver vermischen.

Die Eier und den Zucker in einem hohen Gefäß mit dem Stabmixer cremig rühren. Das Öl unter weiterem Mixen in einem dünnen Strahl in die Mischung laufen lassen bis eine cremige Konsistenz von Mayonaise entstanden ist. Die Creme in eine größere Schüssel füllen.

Die Mehlmischung mit einem Rührgerät unter die Creme rühren. Crème double, Milch, Vanillearoma, Zitronenschale und Salz unterrühren. Zum Schluß die flüssige Schokolade unterheben.

Den Teig in die Form füllen, glatt streichen und im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene ca. 60-70 Minuten backen – die Zeit variert je nach Durchmesser der Form. Stäbchenprobe nicht vergessen. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen, kurz auskühlen lassen, den oberen Rand begradigen, aus der Form stürzen und auf einem Kuchenrost vollständig auskühlen lassen.

Hinweis: Mein Kuchen hat länger benötigt, da die Form kleiner war. Zudem habe ich die letzten 10 Minuten den Backofen nochmal auf 180 Grad hochgedreht, da er für mein Gefühl schon zu lange im Ofen war und ich Angst hatte, dass er sonst zu trocken wird wenn er noch länger im Ofen bleibt.

Zubereitung Buttercreme:
In der Zwischenzeit die Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen und etwas abkühlen lassen. Die Butter cremig aufschlagen und währenddessen die geschmolzene Kuvertüre hinzugeben.

Die Masse im Kühlschrank etwas fest werden lassen. Falls sie zu fest geworden ist, dass sie sich nicht mehr spritzen lässt, nochmal kurz aufschlagen. In einen Spritzbeutel mit Sterntülle* füllen und auf ein Backpapier kleine Sterne setzen. Anschließend bis zur Dekoration ins Eisfach stellen. So lässt sich die Buttercreme-Dekoration am besten auf der Torte platzieren und ggf. auch wieder umsetzen.

Die restliche Creme oben auf der Torte verstreichen und diese mindestens 1 Stunde zum Durchkühlen in den Kühlschrank stellen. Ich habe sie zum Express-Kühlen ca. 15 Minuten ins Eisfach gestellt. Das hat auch wunderbar geklappt.

Zubereitung Drip-Glasur:
In der Zwischenzeit die Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen. Vom Wasserbad nehmen, die Butter hinzugeben und solange rühren bis sich die Glasur abgekühlt hat und etwas dickflüssiger wird. Am besten macht ihr erstmal einen Drip-Test und schaut an einer Stelle wie weit der Tropfen die Torte hinunterfließt. Je tiefer er läuft, desto flüssiger ist die Glasur und muss noch weiter abkühlen.

Wenn die Konsistenz passt, verteilt ihr vorsichtig, mit einem kleinen Löffel, am Tortenrand die Schokoladenglasur und lasst diese die Torte hinunterlaufen. Manchmal müsst ihr sie etwas „anstupsen“, damit sie läuft. Zum Schluß die restliche Schokoladenglasur in der Mitte verteilen und glatt streichen. Hinweis: Je nach Durchmesser der Springform behaltet ihr etwas Glasur übrig. Bei kleineren Formen nicht die komplette Menge auf die Torte geben, aber das seht ihr ja nach Gefühl.

Nun könnt ihr die Torte nach Belieben garnieren. Bis zum Verzehr kühl stellen.

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6 Kommentare

17.10.2019 um 20:06 Uhr

Eni

Ui, ein Hoch auf die Kalorien :). Aber was macht das schon Man soll sich ja auch mal etwas gönnen. Vielen Dank auch für die tollen Bilder. Ich schaue mal, ob ich das so ähnlich hin bekomme. Mein größte Leidenschaft ist allerdings das :).

21.10.2019 um 15:31 Uhr

monsieurmuffin

Oh, das würde mich freuen. Das schaut komplizierter aus als es ist. Da schaffst du bestimmt etwas Feines.

Zuckersüße Grüße

Jenni

2.09.2020 um 07:36 Uhr

Nini

Hallo 🙂
Möchte auch eine 16er Springform benutzen wie lang hat er denn im Ofen gebraucht?
Herzliche Grüße
Nina

4.09.2020 um 08:40 Uhr

monsieurmuffin

Liebe Nina,

ich glaube er war so 70-80 Minuten im Ofen. Aber da ist natürlich jeder Backofen anders. Am besten immer mal wieder die Stäbchen-Probe machen.

Zuckersüße Grüße

Jenni

28.07.2021 um 10:06 Uhr

Sophia

Wie viele Tage vorher kann ich den Kuchenteig schon machen bevor ich sie zusammensetze? Schmeckt die Torte besser wenn sie einen Tag durchzieht? 🙂

30.07.2021 um 11:16 Uhr

monsieurmuffin

Liebe Sophia,

einen Tag vorher kannst du den Kuchen schon backen. Das ist kein Problem.

Zuckersüße Grüße

Jenni