Türchen Nr. 11 | Weihnachtlicher Apfelkuchen von Carrots for Claire

Apfelkuchen_3

Ihr Zuckerschnuten,

hinter unserem heutigen Kalendertürchen verbirgt sich die wunderbare Veronika mit ihrem Blog Carrots for Claire. Wer den noch nicht kennt, hat was verpasst und sollte unbedingt einmal auf ihrem Blog vorbeischauen, dort verrät euch Veronika superleckere Rezepte für eine gesunde Ernährung, die schmecken.

Veronika, ich freue mich unglaublich, dass du heute mein Gast bist. Du bist mir so ans Herz gewachsen und eine ganz liebe Bloggerfreundin geworden. Fühl dich ganz doll gedrückt. Und jetzt freue ich mich auf deinen Apfelkuchen. Und das nur so nebenbei – ganz ohne Zucker! Grandios! Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken!

Eure Jenni

Apfelkuchen_4

Liebe Jenni,
meine Aufnahme in deinen traumhaften Adventskalender weiß ich so zu schätzen! Da gehört schon Mut zu, jemanden wie mich auf deinen Blog zu lassen, die Zucker umgeht, als gäbe es nichts Leichteres als das! Und ehrlich, so fühlt es sich auch an, denn in diesem Kuchen fehlt es an nichts! Er ist quasi der Beweis dafür, dass gesund und richtig lecker einander nicht ausschließen. In diesem Sinne, lasst mich kurz erklären: Dieser Apfelkuchen stand neulich bei meiner Freundin auf dem Geburtstagstisch und war von allen anwesenden Kuchen der erste, der weggeputzt war. Die Konkurrenz war reich an Zucker und Butter, wohlgemerkt. Dieser hingegen enthält weder Zucker, noch Butter, wenn man so mag, dafür ein wenig Ahornsirup, Süße der Äpfel und natives Kokosöl. Das Kokosöl erhält ihr im Bioladen und es hat nicht zu unterschätzende Eigenschaften, denn es wandelt sich nicht in ungeliebtes Hüftgold um, sondern in Energie. Dafür sorgt seine entsprechende chemische Zusammensetzung, die es einzigartig macht.
Ich liebe das: Leckeres im Mund, wohltuendes für den Körper! Habe ich schon gesagt, dass dies mein Lieblingsapfelkuchen ist?
Ich wünsche euch allen eine wunderbare Weihnachtszeit und dich, liebe Jenni, drücke ich fest von Herzen! Es war mir eine riesen Freude, hier dabei zu sein!

Apfelkuchen_2

Weihnachtlicher Apfelkuchen mit Ahornsirup

Für den Teig braucht ihr:
100g Dinkelmehl (ich verwende zur Hälfte Typ 630, zur Hälfte Dinkelvollkorn)
100g Vier-Korn Flocken, alternativ Haferflocken
80g geriebene Mandeln
70g natives Kokosöl oder weiche Butter
½ TL (Weinstein) Backpulver
2 EL Ahornsirup
ggf. 1-2 EL Milch (Dinkel/Hafer/Mandel/Kuh)

Für die Füllung:
etwa 8 Äpfel
1 reife Birne oder einen Apfel mehr
2 TL Zimt
1 TL gemahlene Bourbon-Vanille
1 Sternanis
je nach Süße der Äpfel 1-2 EL Ahornsirup
etwa 50g Mandelblätter

Apfelkuchen_5

Und so wird’s gemacht:
Das native Kokosöl in einem Glas auf die Heizung stellen und während die anderen Zutaten verarbeitet werden, vorsichtig schmelzen lassen. Der Schmelzpunkt liegt bei 24 Grad. Alternativ weiche Butter bereit halten.

1 Apfel und 1 Birne schälen, klein schneiden und mit 100ml Wasser, Zimt, Sternanis und Vanille zugedeckt zu einer Art Kompott kochen. Den Topf dabei zugedeckt lassen, zwischendurch umrühren und kontrollieren, ob mehr Wasser erforderlich ist. Sobald das Obst weich gekocht ist, den Zimtstern entfernen und das Kompott pürieren. Es soll eine sämige, nicht zu flüssige Konsistenz entstehen, dafür ggf. weiteres Wasser nachgießen. Das Mus abschmecken und je nach Süßempfinden etwa 2 EL Ahornsirup unterrühren, zur Seite stellen.

Für den Teig Mehl, Flocken, Mandeln und Backpulver mischen, 2 EL Ahornsirup und flüssig gewordenes Kokosöl bzw. Butter in Flocken dazu geben und erst mit einer Gabel verrühren, dann mit der Hand kneten. Evtl. 1-2 EL Milch zufügen. Der Teig soll etwas feuchter als ein Mürbteig sein, aber nicht kleben.
Ein Backpapier auf den Boden einer Springform mit 24cm Durchmesser einklemmen und die Seiten einfetten. Den Teig gleichmäßig am Boden festdrücken und einen Rand hochziehen. Den Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.

Die restlichen Äpfel schälen und in sehr dünne Scheiben schneiden, evtl. dafür eine Küchenmaschine verwenden.
Zwei Lagen Apfelscheiben auf den Kuchenboden schichten. Etwas Mus darauf verteilen und nun Apfelscheiben und weiteres Mus im Wechsel schichten, bis alles verbraucht ist. Obenauf Mandelblätter verteilen und für 50 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Nach der Hälfte der Zeit ggf. mit Brot- oder Backpapier abdecken, damit die Mandeln nicht zu dunkel werden.

Den Kuchen abkühlen lassen, aus der Form nehmen und ganz reuelos genießen!

Apfelkuchen_1

27 comments

  1. Ariane

    omg, der sieht ja total lecker aus… :))) Da läuft einem ja schon das Wasser im Mund zusammmen. yammi, yammi… Da wird wohl der 3. Adventskaffee ganz dezent mal kurz umgemodelt..
    Vielen lieben Dank für das tolle Rezept
    Freudige Grüße aus Dortmund
    Ariane

  2. Theresa

    Liebe Jenni, liebe Veronika,
    was für ein großartiger Kuchen! Das Rezept hört sich einfach fantastisch an – nur die besten Zutaten! Ich glaube, er wird direkt zu Weihnachten nachgebacken, um meine ganze Familie zu beglücken. Merci und liebe Grüße, Theresa

  3. Andrea

    Der sieht total lecker aus und würde madame zuckersüß mit Sicherheit schmecken.
    Könntest du mir bitte sagen wodurch ich die Mandeln ersetzten könnte. Die darf sie nicht.
    Liebst Andrea

    • Veronika

      Liebe Andrea,
      ich würde dir empfehlen, statt der Mandeln mehr Flocken zu verwenden und dafür etwas mehr Kokosöl oder Butter. Ein EL mehr sollte genügen. Alternativ könntest du Kokosflocken verwenden, der Kokosgeschmack schmeckt sicher wunderbar!
      Herzliche Grüße und gutes Gelingen!

  4. sabrina sue

    Ohhhh, sehr schön!!! Ein weihnachtlicher Apfelkuchen mal ohne Zucker. Das finde ich mal sehr lecker. Ahornsirup gibt immer ein wunderbares Aroma und ist ausserdem super lecker.
    Ich bin begeistert. Danke für die Vielfalt an unterschiedlichen Rezepten!!!

    LG sabrinasue;-)

  5. Stefanie von schmecktwohl.

    …da bin ich nun aber sehr neugierig auf diesen fabelhaft aussehenden Kuchen, nachdem ich die beiden hübschen Posts hier bei dir Jenni und bei dir, Veronika gelesen habe. Vor allem der Boden muss ganz nach meinem Geschmack sein! 🙂 Tausend Dank für diese schöne Inspiration! Alles Liebe, Steffi

  6. Theresa

    Mmmh! Der Kuchen sieht einfach himmlisch aus! Liebe Jenni, vielen Dank, dass Du uns jeden Tag so wunderschöne Türchen öffnest. Dein Herzblut ist überall zu spüren!
    Alles Liebe, Theresa

  7. Veronika

    Liebe Jenni,
    ich freue mich so über deine so liebe Ansprache, über all die schönen Kommentare und darüber, dass ich Teil deines tollen Adventskalenders sein darf! Ich freue mich auf unser Wiedersehen im neuen Jahr!
    Hab eine wunderschöne Rest-Adventzeit und lass dich gedanklich drücken!
    Deine Veronika

  8. Christin

    Wow!
    Der Kuchen ist ein Traum!!!
    Hab ihn heut schon nachgebacken und musst natürlich gleich kosten… Der WAAAAHNSINN!
    Herzlichen Dank für diese tolle Rezept!
    Eine schöne Adventszeit
    Christin

  9. Elke

    Oh, das sieht so lecker aus! Es ist – wie alle Rezepte von Veronika – so inspirierend und appetitlich, dass ich schon darauf brenne, den Kuchen nachzubacken. Und ich finde es überaus sympathisch, wie aus Zimt und Sternanis beim Kochen des Apfelmus‘ ein Zimstern wird – allerliebst! 🙂

  10. Ann

    Omg, dieser leckere Kuchen hat uns ab Veröffentlichung bis zum 2. Weihnachtsfeiertag begleitet und wir könnten schon wieder. Danke für das leckere Rezept!!!
    Toll, dass er am 2., 3. Tag noch besser schmeckt.
    Ich habe immer etwas mehr „Mus“ gemacht, wurde saftiger.
    Liebe Grüße, Ann

  11. Steffi

    Hallo 🙂 Der Kuchen sieht wunderabr aus, darum möchte ich den gern für meinen Mitbewohner zum Geburtstag backen, er hat am 2. Weihnachtstag. Aber ich frage mich, was sind geriebene Mandeln? Etwa gemahlene Mandeln oder etwas anderes?
    LIebe Grüße,
    Steffi

Kommentar verfassen

Du kannst die folgenden HTML-Codes verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>