Ein knusprig-sahnig-saures Träumchen – es gibt Rhabarber-Vanilletarte

Rhabarber_Vanilletarte

Ihr Zuckerschnuten,

heute habe ich für euch mein allerallerliebstes Rhabarber-Rezept. Eine Rhabarber-Vanilletarte. Die ist so herrlich vanillig-sahnig-knusprig-süßsauer. Mein absolutes Lieblingsrezept – die geht immer. Auch mit Stachelbeeren schmeckt sie fantastisch. Habe ich natürlich schon getestet. Und was soll ich noch groß weiterschwärmen – schnapp euch den Schneebesen und legt los.

Und ich mache mich derweilen auf, zu den Mädels von Lizandjewels um an ihrem tollen Foto-Workshop teilzunehmen. Ich hoffe, dass ich mich nicht ganz so blöd anstelle und ein bisschen was dazulerne um euch demnächst noch feinere WasserimMundzusammenlaufende Fotos zu zeigen. Ich freu mich riesig und werde euch natürlich ganz bald vom Workshop berichten.

Habt einen zauberhaften Start in die neue Woche mit ganz viel Sonnenschein… YEAH!!!

Jenni

Rhabarber_Vanilletarte

Rhabarber-Vanilletarte

Zutaten:
für den Mürbeteig:
140 g Mehl
80 g Speisestärke
1 Ei
1 Eigelb
1/2 TL Backpulver
80 g Puderzucker
Salz
100 g zimmerwarme Butter

Backpapier
500 g Hülsenfrüchte

Für das Rhababerkompott:
400 g Rhababer
50 g Zucker
60 ml Orangensaft
4 TL Speisestärke

Für die Vanillecreme:
500 ml Schlagsahne
80 g Zucker
Mark von 1/2 Vanilleschote
4 Blätter weiße Gelatine
100 g Mascarpone
Espressopulver zum Bestreuen

Rhabarber

Zubereitung:
Als erstes den Mürbeteig zubereiten. Dazu alle Zutaten (Mehl, Stärke, Eier, Backpulver, Puderzucker, 1 Prise Salz und die Butter zu einem gleichmäßigenTeig verkneten. Diesen mit Klarsichtfolie abdecken und 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

In der Zwischenzeit den Rhabarber waschen und in 2 cm lange Stücke schneiden. Den Zucker in einem Topf karamellisieren lassen und mit Orangensaft ablöschen. Nun den Rhabarber zugeben und solange kochen lassen, bis der Rhabarber weich ist und sich der Zucker gelöst hat (ca. 5 Minuten). Die Speisestärke mit etwas Wasser vermengen und in das Rhabarberkompott geben und unterrühren. Zum Abkühlen an die Seite stellen.

Nun den Mürbeteig auf einer bemehlten Fläche ausrollen und in eine gefettete Tarte-Form (26 cm) legen, den Rand andrücken und erneut 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Die Sahne auf 400 ml einkochen Dies dauert je nach Herdleistung 15-25 Minuten. Danach das Mark aus der Vanilleschote kratzen und zusammen mit dem Zucker hinzugeben. Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen lassen und noch tropfnass zur Sahne geben. Unterrühren, bis sich die Gelatine aufgelöst hat. Abkühlen lassen, bis die Masse lauwarm ist. Und anschließend die Mascarpone unterheben. Auskühlen lassen bis die Masse etwas fest wird.

Den Backofen auf ca. 180° Ober-/Unterhitze vorheizen, die Tarte mit Backpapier belegen und die Hülsenfrüchte zum Blindbacken oben auflegen. Auf der 2.ten Schiene von unten ca. 25 Minuten backen. Nach 15 Minuten die Hülsenfrüchte und das Backpapier vorsichtig entfernen. Den Teig mehrmals mit einer Gabel einstechen, da er sich sonst hochwölbt. Die Form aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.

Nun das Rhabarberkompott auf den Teig streichen und kalt stellen. Sobald die Vanillecreme fest wird, diese auf das Rhabarberkompott streichen. Und mindestens 5 Stunden oder über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Wer mag, kann vor dem Servieren den Kuchen noch mit etwas Espressopulver bestreuen.

Vanilletarte_Rhabarber

Vanille_Rhabarbertarte

Rhabarber

Das Rezept ist aus der essen & trinken

Merken

10 comments

  1. Denise

    Lieben Jenni,

    einen sehr schönen Blog hast du! Schöne Fotos und leckere Rezepte. Als Rhabarber-verrückte muss ich deine Vanilletarte-Rezept wohl mal ausprobieren :)

    ganz lieben Gruß,
    Denise

  2. Deniz

    Liebe Jenni,

    ich wollte dieses tolle Rezept ausprobieren, nur leider ist bei mir einiges schief gegangen…
    1. Der Teig: wie bekommst Du ihn so perfekt in die Tarteform? Und wie backt er so schön gleichmäßig? Ich konnte ihn schön ausrollen aber dann ging alles schief. Er ist mir gerissen und dann am Rand angebrannt und in der Mitte noch ganz hell.
    2. Das Kompott: wie bekommst Du diese schöne rote Farbe hin? Mein Kompott ist durch die Stärke sehr bräunlich geworden und schmeckte dadurch auch etwas komisch…
    3. Die Creme: ist bei mir leider nicht richtig fest geworden!

    Und ich habe mich so darauf gefreut, diese tolle Tarte (wie sie bei Dir ausschaut) nachzubacken.
    Vielleicht hast Du ja ein paar Tips für mich???
    Lieben Gruß
    Deniz

    • monsieurmuffin

      Lieber Deniz,

      oje, das klingt ja nach einer Katastrophe. Und dabei habe ich die Rhabarbertarte schon so oft gebacken und es ist immer alles gut gegangen. Wenn du dich an das Rezept hältst, hätte eigentlich nichts schief gehen können. Hmmmm… Anbei mal ein paar Gedanken, woran es hätte liegen können.
      Den Teig hast du vorher rund, etwas größer als die Tarteform ausgerollt? Damit bekommt man ihn ganz wunderbar in die Form. Restlichen Teig der übersteht, schneide ich mit einem Messer ab. So das dieser gleich hoch ist. Hast du den Teig blindgebacken? Also mit Backpapier abgedeckt und mit Hülsenfrüchten beschwert? Durch das Backpapier dürfte er gar nicht abbrennen. Oder war dein Ofen zu heiß? Jeder Ofen ist anders, dass heißt Angaben zur Backzeit sind immer nur Richtwerte, zwischendurch in den Ofen schauen, ist empfehlenswert. :-) Vorgeheizt war der Ofen aber, oder?
      Hast du vielleicht zuviel Stärke genommen? Oder waren deine Rhabarberstangen eher grün? Am besten ist Himbeerrhabarber für die rote Farbe, aber das ändert nichts am Geschmack. Das könnte an zuviel Stärke liegen oder zu wenig Zucker?
      Hast du die Creme lt. Rezept auf 400 ml einkochen lassen? Das klingt mir entweder nach zu wenig Gelatine oder zuviel Flüssigkeit, wenn deine Creme nicht fest geworden ist.

      Es tut mir leid, dass es nicht geklappt hat, weil die Tarte wirklich suuuuperlecker ist. Ich drück dir die Daumen, dass es beim nächsten Mal klappt.

      Zuckersüße Grüße
      Jenni

  3. Sonja

    Schon ewig auf der „Backliste“ – gestern endlich mit eingefrorenem Rhabarber gebacken. Wirklich lecker, nur den Boden finde ich persönlich ein bisschen zu dick, aber das ist ja Geschmackssache :-) ! Was mir gefehlt hat , war die Angabe, wie lange die Sahne einkochen soll, bei mir hat es fast 25 min gedauert.
    LG Sonja

    • monsieurmuffin

      Liebe Sonja,

      oh, wie schön das er dir geschmeckt hat. Ja, die Kochzeit der Sahne hängt je nach Herdleistung ab. Aber ich nehme den Tipp gerne auf und ergänze im Text eine ca. Einkochzeit. Der Boden braucht ein wenig Dicke, da er sonst schnell bricht, aber du kannst ihn beim nächsten Mal ja einfach etwas dünner ausrollen.

      Zuckersüße Grüße

      Jenni

      • Sonja

        Liebe Jenni,
        das finde ich super, dass Du die Kochzeit der Sahne ergänzt hast!
        Ich habe noch viel Rhabarber eingefroren…….es wird die Tarte bestimmt noch oft geben :-)

        LG Sonja

Kommentar verfassen

Sie können die folgenden HTML-Codes verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>