Heute für euch: die Kokos-Beeren-Torte aus dem Kochbuch von Krautkopf. Ganz ohne Backen. Vegan, gesund und sooo lecker.

Kokos-Beeren-Torte | laktosefrei | vegan | gesunder Kuchen | Krautkopf - Vegetarisch kochen und genießen | © monsieurmuffin

Ihr Zuckerschnuten,

heute möchte ich euch ein ganz besonderes Kochbuch vorstellen. Eins auf das wir uns alle riesig gefreut haben: Krautkopf: Vegetarisch kochen und genießen. Ich könnte vorne anfangen und mich bis zum Ende durchkochen und -backen. Ein Rezept klingt toller als das andere. Gerade für mich als Vegetarierin eine absolute Bereicherung in meinem Bücherregal. Ich hätte euch heute Bärlauchgnocci mit Rosenkohlschossen oder Wildkräutersalat mit Dicke-Bohnen-Falafel kochen können, aber als süßer Backblog hat mich sofort die Kokos-Beeren-Torte angelacht.

Ein unglaublich tolles Buch, das schon an der Haptik des Umschlages anfängt mich zu begeistern. Im Innenteil die wunderbaren Fotos von Yannic und Susann, gespickt mit wunderbaren Tischsituationen und Fotos der beiden beim Kochen und in wunderbaren Alltagssituationen, die den Stil ihres Blogs wiederspiegeln. Die Rezepte überzeugen mich durch die Auswahl von regionalen und auch mal außergewöhnlichen Zutaten sowie mir noch unbekannten Geschmackskompositionen, wie Rote-Beete-Eis. Bekannt sind die beiden für die gesunden Zutaten, die sich auch im Buch wiederfinden. Wie bspw. Zuckeralternativen. Das Thema finde ich ja seit längerem total spannend, und ich probiere immer öfters aus Industriezucker durch Alternativen wie Kokosblütenzucker, Agavensirup & Co. zu ersetzen. Die beiden verwenden z.B. besonders gerne Reissirup. Zudem findet ihr im Buch viele vegane oder laktosefreie Rezepte, die mit bspw. Mandelmilch hergestellt werden. So vereinen sich in dieser Kokos-Beeren-Torte Mandel- und Kokosmilch mit Reissirup und Kokosöl.

Kokos-Beeren-Torte | laktosefrei | vegan | gesunder Kuchen | Krautkopf - Vegetarisch kochen und genießen | © monsieurmuffin

Ihr zwei, Chapeau, euer Buch ist der Hammer und  mein heimlicher Star unter den diesjährigen Kochbüchern. Wahnsinn!!!

Für euch gibt es jetzt noch das Rezept für die unglaublich leckere und absolut gesunde Kokos-Beeren-Torte. Da kann man sich ruhig ein Stück mehr von nehmen. 🙂

Guten Appetit

eure Jenni

Kokos-Beeren-Torte | Krautkopf - Vegetarisch kochen und genießen | © monsieurmuffin

Kokos-Beeren-Torte

aus dem Buch Krautkopf: Vegetarisch kochen und genießen

Zutaten:
150 g Mandeln
30 g Sonnenblumenkerne
30 g Haselnüsse
10 g Datteln (ich habe Dattelcreme verwendet)
60 g natives Kokosöl
1/2 TL Meersalz

Für den Belag:
50 g Speisestärke
500 ml Mandelmilch (Rezept findet ihr hier)
500 ml Kokosmilch (Rezept findet ihr hier)
6 EL Kokosraspeln
5 EL Reissirup (ich habe 4 EL Agavensirup verwendet)
1 Msp. Meersalz
90 g Weizengrieß
ich habe außerdem noch das Mark einer 1/2 Vanilleschote hinzugefügt
350 g gemischte Beeren

Zubereitung:
Den Boden einer Springform (18 cm Durchmesser) mit Backpapier auslegen und den Rand fetten. Für den Boden, die Mandeln mit Sonnenblumenkerne, Haselnüsse und Datteln fein hacken. (Wenn ihr Dattelcreme verwendet, fügt ihr diese bitte nach dem Hacken hinzu.) Das Kokosöl in einem Topf schmelzen, das Salz hinzufügen und auflösen, anschließend die gehackten Zutaten hinzugeben. Die Masse in die Springform geben und fest andrücken. Mindestens 30 Minuten kalt stellen.

Für den Belag die Speisestärke mit 6 EL Mandelmilch glattrühren. Die restliche Mandelmilch mit der Kokosmilch, Kokosraspeln, dem Reissirup (oder Agavensirup) und Salz aufkochen. Sobald die Mischung kocht, die Stärke unterschlagen und weiterrühren, bis die Flüssigkeit eindickt. Den Gries einrieseln lassen und alles unter Rühren ca. 5 Minuten weiterköcheln, bis die Masse zäh wird. Das Vanilleschotenmark unterrühren. Den heißen Belag auf den Tortenboden gießen und abkühlen lassen. Die Torte mindestens 5 Stunden, am besten über Nacht, abgedeckt in den Kühlschrank stellen, bis diese fest geworden ist. Kurz vor dem Servieren, die Früchte waschen, vorsichtig trockentupfen und auf der Torte verteilen.

Krautkopf

Das Buch ist im Coppenrath Verlag erschienen, ganze 240 Seiten stark und ist unter der ISBN: 3881179550 für 29,95 Euro erhältlich. Und meiner Meinung nach, jeden Cent wert. Absolute Kaufempfehlung.
Hinweis: alle Links zu Amazon sind Affiliate-Links.

26 comments

  1. Susann

    Wir freuen uns so sehr über deine lieben Worten Jenni!! Schön, dass dir unser Buch so gut gefällt und dein Törtchen sieht großartig aus! Sogar mit Walderdbeeren. Wir müssen unbedingt mal welche bei uns im Hof setzen. So köstlich die kleinen Dinger.

    Hab einen tollen Sonntag!

    Herzliche Grüße,
    Susann

    • monsieurmuffin

      Liebe Susann,

      ja diese süßen kleinen Beerchen wachsen bei uns im Garten. Und vermehren sich „wie Unkraut“. Der perfekte Bodendecker fürs Beet. 🙂 Und einfach sooo unglaublich aromatisch. Vielen lieben Dank. Euer Buch ist aber auch echt der Knaller! Ganz, ganz toll. Das wird ganz bestimmt nicht das letzte Rezept gewesen sein, dass ich daraus gekocht bzw. gebacken habe.

      Zuckersüße Grüße
      Jenni

  2. Miss Gliss

    Liebe Jenni,
    sieht wieder wunderbar aus, tolle, tolle Fotos und hört sich köstlich an. Ich glaube, ich muss das Buch nun endlich haben. Habe schon soooo viel drüber gelesen – ein ‚Must have‘!!
    Einen wunderschönen Sonntag wünsche ich Dir!
    Claudia

  3. Torsten Fleischer | Personal Trainer Berlin

    Guten Morgen Jenni,

    ich habe gerade den Post auf der Krautkopf fb-Seite gesehen und habe mir Deinen Beitrag sofort angeschaut. Großartig hast Du das Rezept in ein wundervolles Bild umgesetzt! Gefällt wir sehr.

    Ich werde Deinem Blog gern folgen und freue mich auf weitere tolle Bilder und geschmackliche Inspirationen.

    Liebe Grüße, Torsten

  4. Lisa

    Hört sich so lecker an und sieht wirklich unglaublich gut aus. War ja schon am überlegen, ob ich mir das Kochbuch kaufen soll. Nach diesem Einblick wird es dann wohl in die Einkaufstasche wandern.

    Liebste Grüße,
    Lisa

  5. Nadine

    Das Törtchen ist wirklich wunderschön und schmeckte sicherlich grandios! Ab sofort auf meiner Nach“back“ Liste und das tolle Buch steht schon länger auf meiner Wunschliste. 🙂

    Liebste Grüße,
    Nadine

  6. hopefray

    Durch das Kochbuch habe ich vor ein paar Tagen auch geblättert. Dieses Rezept ist mir aber gar nicht aufgefallen – umso besser dass du es uns hier noch einmal präsentierst. Der perfekte Sommerkuchen! Und deine Bilder sind auch mal wieder ein Träumchen!
    Alles Liebe
    hope

    • monsieurmuffin

      Hallo Ramona,

      leider kenne ich mich mit glutenfreien Alternativen nicht so gut aus, aber der Grieß ist auch für die Festigkeit der Masse verantwortlich. Vielleicht könntest du diesen durch Reisgrieß oder Polenta ersetzen.
      Das müsste klappen.

      Zuckersüße Grüße
      Jenni

  7. Jenny

    Hallo. Diese Torte sieht so toll aus. Ich würde sie gerne in einer großen Springform machen. Muss ich dann das doppelte oder anderthalbfache Rezept nehmen?
    Liebe Grüße

  8. Irene

    Liebe Jenny und Alle, die das lesen,
    da ich glutenfrei essen muss, kann ich keinen Weizengries nehmen. Meine Frage ist: kann ich den Weizengries mit einem glutenfreien Gries austauschen? Es gibt z. B. Reis- u. Maisgries. Das Rezept finde ich super gut u. würde es gerne ausprobieren, da ich Beeren in allen Variationen liebe. Mein Garten gibt auch Einige Beeren her.

    Auf Antwort freuend grüße ich herzlichst

    • Susann

      Liebe Irene, du kannst den Weizengrieß sicher durch Reisgrieß ersetzen. Allerdings haben wir damit bisher noch nicht gearbeitet, sodass ich dir keinen Tipp für die genaue Menge geben kann. Ich weiß nicht, ob er sich genauso verhält, wie Weizengrieß. Ich koche Grießbrei immer 1/10 (Grieß / Flüssigkeit). Die Grießmasse sollte eher wie ein Grießpudding werden, deswegen haben wir einen Teil durch die Stärke ersetzt. Da Reis aber mehr Stärke hat als Weizen, weiß ich nicht, ob das nötig ist. Vielleicht versuchst du dich vorher erst einmal nur an einer kleinen Menge Grießbrei, die du komplett auskühlen lässt, um die Konsistenz auszuprobieren. Lass uns gerne wissen, ob es geklappt hat! Liebe Grüße, Susann

  9. Sarah

    … diese „Torte“ ist sowas von ekelhaft.
    Habe dieses Rezept heute nach“gebaclen“ – sah toll aus, hat aber sowas von ekelhaft geschmeckt.

    1. Das Salz in diesem Rezept ist total überflüssig. Man schmeckt es total heraus. Salz-Kokos? Bah.
    2. Der „Belag“ ist wie ein Griespudding. Da kommt kein „Tortenfeeling“ auf.

    Totaler Griff in den Klo. Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass DAS jemanden ernsthaft schmeckt??

    • monsieurmuffin

      Liebe Sarah,

      oh, das ist ja schade, das dir der Kuchen nicht geschmeckt hat. Das mit dem Salz habe ich gar nicht so empfunden. Hast du auch nur 1 Msp. verwendet? Und ja, der Belag ist ein Grießpudding. Da es sich um eine vegane Torte handelt, ist es glaub ich schwierig ihr diese schöne Cremigkeit eines Cheesecakes zu verleihen. Vielleicht probierst du beim nächsten Mal als Basis eins meiner Cheesecake-Rezepte und dekorierst mit frischen Früchten, ich glaube da kommt bei dir dann eher das Torten-Feeling auf.

      Zuckersüße Grüße

      Jenni

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